Wirtschaftsspionage - Mich trifft es nicht…
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Die Globalisierung stellt für viele mittelständische deutsche Unternehmen eine große Chance dar. Riesige Absatzmärkte in Schwellen- und Entwicklungsländern lassen die Auftragsbücher platzen. Doch es stecken auch viele Gefahren in der Globalisierung.

Innerhalb des deutschen Mittelstandes ist das Verständnis für das Problem der Wirtschaftsspionage offensichtlich noch nicht angekommen. Es herrscht eine "Vogel-Strauß-Mentalität", die kaum verständlich ist, wenn man weiß, dass der Schaden durch Wirtschaftsspionage in Deutschland bei über 50 Mrd. Euro jährlich liegt. Wie kann es sein, dass rund 75 Prozent der deutschen Mittelständler davon ausgehen, dass sich das Problem der Wirtschaftsspionage in den nächsten Jahren noch verstärken wird, aber nur 35 von Hundert daran glauben, dass es sie selber trifft?

"Wirtschaftsspionage?: Es trifft doch nur die Großen", ist eine häufig zitierte Meinung aus den Chefetagen der KMU's. Diese Aussage ist wohl der größte Unsinn, den man verbreiten kann. Die Wirtschaftsspione interessiert nicht die Größe eines Unternehmens, sondern seine Herkunft. Und damit ist klar: Sobald ein Mittelständler global agieren will, muß er die gleichen Sicherheitsmaßnahmen für sein Unternehmen adaptieren, wie die internationalen Konzerne. Der Unterschied liegt nur an einer Stelle. Die großen Konzerne haben das Risiko- und Krisenmanagement hausintern gelöst. Ein solcher Aufwand ist bei den KMU's nicht durchführbar. Sie müssen sich externer Profis bedienen.

Erste Schritte in eine sichere Zukunft:

  • Sensibilisierung der eigenen Mitarbeiter: Dies ist sicher einer der einfachsten, aber auch einer der wichtigsten Schritte. Den eigenen Mitarbeitern die Problematik näher bringen und auch erläutern, dass sämtliche Kommunikationsmittel im Ausland unsicher sind. Wer wichtige und geheime Informationen weitergeben will, darf dies nur persönlich tun!
  • Vorsicht vor Erpressung: Im Ausland gerät man leicht auf unsicheres Terrain. Das es nach dem Besuch der Geschäftspartner auf einmal Bild- und Tonmaterial des eigenen Hotelzimmers gibt, oder auch die gemeinsamen Besuche von Bars und Nachtclubs auf Foto gebannt sind, ist keine Seltenheit.
Seien Sie auf der Hut. "Vorsicht" ist die Mutter der Porzellankiste.



Autor: Marcus Winkelmann
Email: info[at]raja-consult.de





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© 29.09.2008 by Bimawi.de

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