Wichtige Änderungen in der Krankenversicherung
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Versicherungen dienen dazu, bestimmte Risiken abzusichern. Insofern liegt es in ihrer Natur und ihrem Geschäftsmodell, dass man die meiste Zeit vergleichsweise geringe monatliche oder jährliche Beiträge an den Versicherer überweist und dafür keine andere Leistung empfängt, als den virtuellen Versicherungsschutz. Wer nun vermeintlich scharf kalkuliert, der erkennt das theoretische Potenzial, dass man sich ja nur versichern muss, wenn man einen realen Schaden erwartet, der die eigenen finanziellen Möglichkeiten übersteigt und daher eines Versicherungsschutzes bedarf. Theoretisch deswegen, weil man ja nicht voraussehen kann, ob und wenn ja, wann ein Schaden eintritt, so dass es nicht ungewöhnlich ist, eine Versicherung nicht in Anspruch nehmen zu müssen. Daher gibt es Menschen, die sich nicht versichern, was grundsätzlich kein Problem darstellt, sofern es keine allgemeine Versicherungspflicht dafür gibt, wie beispielsweise den eigenen Hausrat oder eine Rechtsschutzversicherung. Kritisch wird es bei einer elementaren Versicherung wie der Krankenversicherung, denn auch wenn man sich guter Gesundheit erfreut, kann man eine Krankheit, einen Unfall oder eine Infektion niemals ausschließen. Daher gibt es seit 2009 in Deutschland allgemeine Versicherungspflicht für die Krankenversicherung. In den vergangenen Jahren gab es einige zehntausend Menschen in Deutschland ohne Krankenversicherungsschutz, die im Krankheitsfall finanziell nicht abgesichert sind. Der Gesetzgeber hat diese Lücke erkannt und im Rahmen der Gesundheitsreform 2007 die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Krankenversicherungspflicht festgelegt. Im Übrigen nicht nur für gesetzlich Krankenversicherten, sondern auch für die Bürger, die in einer privaten Krankenversicherung versichert waren und aufgrund finanzieller Engpässe ihre Beiträge nicht mehr bezahlt haben. Von nun an ist jede Krankenversicherung gesetzlich verpflichtet, auch die Menschen wieder zu versichern, die bei ihnen zu letzt Krankenversichert waren oder freiwillig versichert sein können. Dazu besteht seit dem 01.01.2009 in der Privaten Krankenversicherung der Basistarif, der im groben die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse abbildet. Wer sich für eine neue Private Krankenversicherung interessiert sollte einen PKV Vergleich anstellen. Denn gerade im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen haben sich viele Änderungen in den Tarifen der Privaten Krankenversicherung ergeben, die es zu prüfen und zu vergleichen lohnt, will man einen guten Vertrag zu guten Konditionen erhalten, um sich richtig zu versichern.

Autor: Andreas Mettler
Email: presse[at]mettlerweb.de





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