Ursachen und Vermeidung von Wintersportunfällen
Homepage Impressum
Der Urlaub sollte die schönste Zeit des Jahres sein, doch gerade im Wintersport ereignen sich jedes Jahr wieder Unfälle mit teilweise dramatischem Ausgang. In der Wintersaison 2007/2008 kam es in Österreich zu 3.930 Wintersportunfällen an denen gut 7.000 Personen beteiligt waren. Damit steigt die Zahl von Unfällen um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erfreulich ist, dass die Anzahl der Todesopfer von 40 in der Vorsaison auf 34 Personen gesunken ist.

Hauptursache für diese Unfälle ist Unachtsamkeit auf der Piste, dicht gefolgt von Selbstüberschätzung. Auch schlechte Sportgeräte erhöhen das Unfallrisiko erheblich. Um das Risiko zu mindern sollten Urlauber einfach einige Tipps befolgen. Nach dem Aprés-Ski gehört niemand auf die Piste sondern ins Hotelbett. Alkoholisiert zu fahren gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit sondern bringt auch unbeteiligte Wintersportler in Gefahr. Das gleiche gilt für den Konsum von Betäubungsmitteln oder Medikamenten. Nur wer sich körperlich fit fühlt und nicht übermüdet ist sollte eine Pistenabfahrt antreten.

Genauso wichtig ist eine realistische Einschätzung der eigenen Fitness und des eigenen technischen Könnens. Vierzehn der 34 Todesfälle in der letzten Saison sind auf Herz- Kreislaufversagen zurückzuführen. Der menschliche Körper sendet Warnsignale wie Kurzatmigkeit, Schwindel, Zittern und Herzrasen. Wer auf diese Signale achtet und eine Pause einlegt kann beruhigt Wintersport betreiben.

Wer Wintersportausrüstung leihen möchte sollte vor Ort genau auf den Zustand der Geräte achten. Risse und Macken können auf der Piste zum gefährlichen Risiko werden. Nur Verleihbetriebe die ihre Ausrüstung regelmäßig warten sind vertrauenswürdig. Hotels und Touristikverbände empfehlen häufig Betriebe, bei denen Urlauber bedenkenlos Wintersportausrüstung leihen können.

Häufigste Folge von Wintersportunfällen sind Knochenbrüche, Gehirnerschütterungen, Platzwunden und Bänderrisse. Besonders bei Kollisionen kommt es zu weitreichenden gesundheitlichen Folgen. Unfallopfer müssen häufig nach der Erstversorgung vor Ort auch an ihrem Heimatort nachbetreut werden.

Mit ein bisschen Vorsicht und einem gesunden Menschenverstand lassen sich Wintersportunfälle zwar nicht vermeiden, das Risiko kann aber deutlich gesenkt werden.

Autor: Stephan Slanec
Email: slanecst[at]gmail.com





Sie wollen auf diese Seite verlinken? Hier der Link:




Wissen ist Nutzen

 | Diese Seite drucken | 

© 31.08.2009 by Bimawi.de

Page copy protected against web site content infringement by Copyscape