Schwimmen mit den Manatis
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Manatis sind die riesigen Seekühe die in Salz- und Süßwassergebieten der Tropen vorkommen. Bestimmt hat jeder schon mal ein Bild von diesen gewaltigen Tieren gesehen. So groß und gewaltig sie auch aussehen, so friedlich sind die Manatis auch. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Manatis keine natürlichen Feinde haben. Da die Manatis ausschließlich im Wasser leben bekommt man sie auch nur ganz selten zu sehen. Lediglich ihre Nasenspitze schaut manchmal durch die Wasseroberfläche, wenn sie zum Atmen auftauchen.

Wer jedoch mal diese Gentle Giants (sanften Riesen) treffen möchte, der muss nach Florida an den Crystal River fahren. Hier kann man diese Wasserriesen im flachen Flusswasser dösen sehen, und wer sich traut kann auch mit ihnen schwimmen und tauchen. Trauen muss man sich dann einfach. Wie gesagt sind diese Riesen absolut friedlich und scheinen sich regelrecht zu freuen, wenn sie einen neuen Schwimmpartner gefunden haben. Es ist einfach unvorstellbar, mit welcher Leichtigkeit und Grazie diese, bis zu 600 kg schweren, Tiere durch das Wasser gleiten. Sie bewegen sich darüber hinaus auch noch mit einer solchen Langsamkeit, dass es einfach ein unvergessliches Erlebnis ist, mit ihnen für einige Zeit das Wasser geteilt zu haben.

Leider gibt es doch noch einen Feind, den die Manatis zu fürchten haben: Motorboote. Jedes Jahr sterben viele Tiere, weil ihre Körper von den Propellern der Motorboote regelrecht zerhakt werden. Wer schon einmal einen verunfallten Manati gesehen hat, wird dieses Bild nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Auch diese riesigen Tiere können leiden. Man meint fast sie würden dann schreien. Dass diese Motorbootunfälle keine Seltenheit sind, sieht man daran dass fast jeder Manati Spuren von solchen Zusammenstössen am Körper trägt.
Vermeiden kann man solche Zusammenstösse als Kapitän eines Motorbootes leider auch nicht immer. Im oftmals trüben Wasser sind die Tiere kaum zu entdecken. Zum Glück gibt es aber zwischenzeitlich auch einige Krankenstationen, die die verletzten Tiere versorgen und wieder für die Freiheit aufbauen.

Autor: Petra Brerkovic
Email: petra.brerkovic[at]gmx.de





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