Schleudersitz Wettbüro
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Wenn es bei den Profifußball-Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga nicht richtig läuft, sind selten die Spieler im Mittelpunkt, die die Spiele nicht gewinnen können, keine Tore schießen oder Spiele durch Dusseligkeit herschenken. Die Trainer sind im Focus, wenn das Team nicht funktioniert. In den meisten Profi-Vereinen ist die Trainerbank in Wahrheit ein Schleudersitz. Wenn mehr als die halbe Mannschaft die von ihr erwartete Leistung verweigert, kann man schlecht fünf oder sechs Spieler entlassen. Das wäre arbeitsrechtlich gesehen "Harakiri", nämlich zu kostspielig. Da trennt man sich lieber nur von einem. Das kann auch teuer sein. Wenn der Trainer vorzeitig geschasst wird, dann bedeutet es, er ist "beurlaubt" und muss bis zum Vertragsende weiter bezahlt werden. Und wenn der entlassene Trainer einen guten Vertrag hatte, bekommt er möglicherweise sogar noch Siegprämien für Spiele, die sein Nachfolger gewonnen hat. All das ist schon geschehen. In der aktuellen Bundesliga-Saison war die Entlassung von Felix Magath als Trainer und Manager von Schalke 04 fast schon so etwas wie ein Erdrutsch.

Das hatte kaum jemand erwartet. Dieser Sieg-gewohnte, eigenwillige Trainer-Gigant, der binnen kurzer Zeit eine spielerisch so "graue Maus" wie den VfL Wolfsburg zum Deutschen Meister machte und schon vor Jahren den VfB Stuttgart spielerisch so gut einstellte, dass sein Nachfolger Matthias Sammer ohne viel Mühe noch davon profitieren konnte und mit den Schwaben die UEFA-Pokal Plätze belegte. Aber dann war die Luft raus. Sammer konnte nicht an die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers anknüpfen. Alle Trainer nach Magath hatten es in der Folgezeit schwer, hier zu bestehen. Selbst der legendäre italienische Meister-Coach Giovanni Trapattoni wurde vorzeitig seiner Aufgabe entbunden. Nur der spätere "Beinahe-Bundestrainer" Christoph Daum war bislang vergleichbar erfolgreich. Er wurde 1992 mit den Stuttgartern Deutscher Meister. Auch der aktuelle Deutsche Bundestrainer war für die Stuttgarter tätig. Er wurde mit dem damaligen Team Deutscher Pokalsieger und stand sogar im Finale des europäischen Pokalwettbewerbs. Als er im Jahre 1998 "nur" den 4. Platz in der abgelaufenen Bundesliga-Saison erreichte, wurde sein Vertrag nicht verlängert. Auch bei Magath war es nicht anders, er holte bei Bayern München zwei Mal hintereinander sogar das begehrte Double, den Meistertitel und auch den Pokal, aber er konnte mit der Mannschaft in der Champions-League nicht bestehen. Das hat man ihm krumm genommen und sich einen neuen Mann für den Schleudersitz gesucht. Wetten auf den nächsten Trainer-Wechsel ist eine absolut interessante Option für ein Wettbüro und wer sich mal auf der Website von "wettbasis.de" umschaut, wird sicher auch genau so eine Wette finden. Die Liga ist zur Zeit so bunt und abwechslungsreich, da ist mit einem erneuten Trainerwechsel immer zu rechnen. Auf "Wettbasis.de" erfährt man mehr über mögliche Wackel-Kandidaten und die Chancen der Wettnehmer.

Autor: Andreas Mettler
Email: presse[at]mettlerweb.de





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