Online-Banking birgt Gefahren
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Es gibt doch nichts Schöneres als Online-Banking, oder? Kein Schlangestehen am Schalter und auch keine Hetzerei um es noch vor Ladenschluss in die Filiale zu schaffen. Deutlich mehr als 35% der Deutschen haben diese Vorteile bereits erkannt.
Doch Vorsicht: Es drohen auch jedemenge Gefahren. Dort wo viel Geld bewegt wird tummeln sich auch gerne die Figuren, die man besser nicht im Haus haben möchte. Kriminelle Spießgesellen strecken ihre Finger nach Ihrem Vermögen aus.

Besonders gerne wird die Methode des Phishing von den Kriminellen eingesetzt. Doch was ist Phishing eigentlich? Der übliche Weg ist eine Email, die in Ihrem Konto auftaucht und vorgeblich von Ihrem Bankinstitut sein soll. Oftmals geht es um dringliche Dinge, die von Ihrem angeblichen Bankpartner benötigt werden. Bestätigungen von Sicherheitsbestimmungen (in diesem Zusammenhang sehr fragwürdig), angebliche größere Abhebungen von Ihrem Konto oder auch die Abklärung von irgendwelchen ‚Unregelmäßigkeiten' sind die Standardthematiken der Phisher. Auch seriös aussehende Emails oder Emailadressen die aussehen wie ‚echte' Adressen (service@bankxy.de) sind keine Sicherheit. Folgen Sie den Links in der Phishing-Email, werden Sie oftmals auf täuschend echt nachgemachte Internetseiten Ihrer Bank geführt. Und wenn Sie dann dort versuchen, sich in Ihr Onlinekonto einzuloggen, werden Ihnen schnell die PIN und TAN gestohlen. Bevor Sie wirklich merken, was eigentlich geschehen ist, haben die Diebe Ihr Konto schon längst leer geräumt. Und denen habhaft zu werden ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Die kriminellen Netzwerke weisen Strukturen auf, die über die ganze Welt verteilt sind.

Doch wie kann man sich schützen? Wachsamkeit ist das oberste Gebot. Als erstes sollten Sie Ihren PC schützen. Es gibt am Markt gute und preiswerte Antiviren-Programme, die Ihnen Würmer und Trojaner vom Hals halten. Darüber hinaus sollten Sie eine persönliche Firewall auf Ihrem Rechner installieren. Zweitens: Antworten Sie niemals auf Emails, in denen Ihre Zugangsdaten zu Ihrem Bankkonto abgefragt werden. Nutzen Sie auch nicht die in den Emails angegebenen Links zu Ihrer Bank.
Wenn Sie Ihr Bankkonto aufrufen möchten, gehen Sie immer über den Ihnen bekannten Link. Achten Sie darauf, dass der Zugang zu Ihren Konto immer über eine verschlüsselte Verbindung erfolgt. Sie erkennen das daran, dass die URL mit ‚https://www.ihre-bank.de' beginnt.
Und Drittens: Behandeln Sie Ihre Zugangsdaten immer wie einen Schatz. Sie sind bares Geld wert. Ihr Geld!

Und zu aller Letzt der Wermutstropfen: Eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Aber Sie können alles tun, damit das Risiko so gering wie möglich bleibt.


Autor: Marcus Winkelmann
Email: info[at]bimawi.de





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© 16.01.2008 by Bimawi.de

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