Gigantische Staatsverschuldung ruiniert Privatanleger
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Irgendwann - noch weiß man nicht genau wann - kommt es zu großen Knall an den Wirtschaftsmärkten. Viele große Staaten, die heute die Weltwirtschaft stützen haben riesige Haushaltsdefizite. So leisten sich z.B. die USA zurzeit 8,7 Billionen Dollar Staatsschulden. Die Kosten alleine für den Irakkrieg betragen rund 380 Milliarden Dollar. Die Regierung Bush hat alleine mehr neue Schulden gemacht als alle Regierungen seit 1776 vor ihr.
Und wie wird das alles bezahlt? Die US-Notenbank druckt einfach weiter fleißig Dollarnoten. So ist die US-Geldmenge éM3' von Januar bis August 2004 von 4,3 Milliarden auf 9,5 Milliarden US$ gestiegen. Um die Anleger nicht zu irritieren hat man sich entschlossen, diese Zahlen in Zukunft nicht mehr zu veröffentlichen.

Sie glauben Staaten können nicht Pleite gehen? Dann erinnern Sie sich mal an das Deutschland von 1923. Für 1 Billionen Mark konnte man damals gerade noch ein Brot kaufen! Schuld war u.a. der erste Weltkrieg, der Unsummen an Geldern verschlungen hat. Folge war die Währungsreform vom November des Jahres 1923. Getauscht wurden die wertlosen Papierzettel im Verhältnis 1 Billion zu 1 Rentenmark. Und getauscht wurden nicht nur die Guthaben, sondern auch die negativen Vermögen. Der Staat hatte sich also innerhalb weniger Jahre von seinen Staatsschulden befreit. Und nebenbei hat der Staat die vielen Kleinanleger mit ihrem Sparguthaben ruiniert.

Sie glauben, das ist alles Schwarzmalerei? Dann lesen Sie, was der Vorsitzende des US-Rechnungshofes David Walker gesagt hat:
    "Man kann die Vereinigten Staaten mit dem Römischen Reich direkt vor dem Zusammenbruch vergleichen. Der finanzielle Zustand ist schlimmer als angekündigt. Das Modell des Staates ist zerstört. Es muss sich mit Budget-Defiziten herumschlagen, nicht ausgeglichenen Zahlungsbilanzen, Rücklagen - und seiner Führung."
Oder schauen Sie was ein anderer Experte - der US-Notenbankchef Ben Bernanke - sagt:
    "Die US-Regierung besitzt eine Technologie, Druckerpresse genannt, die es erlaubt, so viele Dollars herzustellen, wie sie wünschtů und das im Wesentlichen ohne großen Kostenaufwand."
Auch Deutschland steht schon wieder vor einer riesigen Schuldenblase. Und das sind nicht nur die 1,3 Billionen Euro, die hauptsächlich durch die Wiedervereinigung verursacht sein sollen. Nein, es gibt noch einen weiteren Schuldenkracher, der immer verheimlicht wird. Es sind die gigantische Zusatzleistungen und Pensionen für Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes. Deren Pensionsansprüche übersteigen bis 2040 die Marke von 2 Billionen Euro und werden damit der größte Einzelposten in den Staatschulden Deutschlands sein.
Können Sie sich vorstellen wie viel das ist? Wenn eine Münzpresse jede Sekunde eine Euro presst, so können sie die Presse erst nach 63416(!) Jahren abstellen. Sie hätten also einen Neandertaler mit dem Pressen beauftragen müssen.

Die einzige Rettung für den Privatanleger? Investieren Sie in Anlagen, die sicher sind: Gold, Unternehmen, Immobilien. Finger weg von Staatsanleihen etc.

Autor: Petra Brerkovic
Email: petra.brerkovic[at]gmx.de





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© 04.05.2007 by Bimawi.de

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