Gesunde Ernährung bei Arthrose
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(mpt-14/48309). Irgendwann erwischt es fast jeden: Manche leiden schon in den Vierzigern unter ersten Anzeichen von Arthrose, und jenseits der 65 haben die meisten damit zu kämpfen. Die typischen Symptome sind zunächst die berüchtigten Anlaufschmerzen nach einer längeren Ruhephase. Später werden die Beschwerden meist stärker und halten länger an. Heilung ist bisher nicht möglich, denn ein verschlissener Gelenkknorpel wächst nicht nach. Darum ist es wichtig, rechtzeitig vorzubeugen und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. In einer ganzheitlichen Therapie wird an mehreren Punkten angesetzt. Eine oft unterschätzte Bedeutung kommt hierbei der gesunden Ernährung zu. Sie kann den Verlauf von Arthrose positiv beeinflussen. Im Fokus stehen drei Ziele:

1. Entzündungen vermindern
2. Gelenkknorpel erhalten
3. Körpergewicht normalisieren

Durch die Ablösung winziger Knorpelstückchen, die die Gelenkinnenhaut reizen, kommt es beim Gelenkverschleiß häufig zu Entzündungen. Das wiederum führt oft dazu, dass knorpelabbauende Enzyme freigesetzt werden, was das Fortschreiten der Arthrose beschleunigen kann. Als Maßnahme gegen diese schädigenden Entzündungen raten Experten zu weniger gesättigten Fettsäuren aus tierischen Produkten. Also sollte man nicht öfter als zweimal pro Woche Fleisch essen. Stattdessen sind mehr Omega-3-Fettsäuren aus fetten Kaltwasserfischen empfehlenswert - etwa dreimal wöchentlich. Zur Bekämpfung von freien Radikalen, die Entzündungen verstärken, sollten außerdem viele Antioxidantien und Spurenelemente verzehrt werden - zum Beispiel die Vitamine C, A und E aus frischem Obst und Gemüse, Weizenkeim und Sonnenblumenöl sowie Fisch und Käse.

Gesund essen bei Arthrose: Fisch, Avocado, Haferflocken

Um den Gelenkknorpel zu erhalten, können zudem Glucosaminsulfat (zum Beispiel als Nahrungsergänzungsmittel) und Biotin aus Lebensmitteln wie Soja, Avocados, Champignons und Haferflocken hilfreich sein. Damit gelenkbelastendes Übergewicht abgebaut wird, geben Ernährungsspezialisten den Rat, auf Zucker und Weißmehlprodukte weitestgehend zu verzichten und auch den Genuss von Naschereien, fettem Knabberkram und Alkohol stark zu reduzieren. Gemüse, Salat und Fisch sind hier vorzuziehen.

Rezeptvorschläge:

- Brathering mit Pellkartoffeln, Zwiebeln und frischem Kräuterquark
- griechischer Salat mit Paprika, Oliven, Gurke, Blattsalat und Schafskäse
- fettarmer Joghurt mit klein geschnittenem, frischem Obst und gehackten Walnüssen

Schmerzlindernde Injektionen von Hyaluronsäure

Unterstützend beim Abnehmen und gegen Gelenkverschleiß ist regelmäßige, moderate Bewegung. Allerdings sollten Arthrosepatienten dafür sorgen, dass Schmerzen das Training nicht zur Qual machen. Der Arzt kann hier geeignete Schmerzmittel verschreiben oder auch Injektionen mit einer speziell vernetzten Hyaluronsäure wie beispielsweise Synvisc. Sie ähnelt der körpereigenen Hyaluronsäure weitestgehend und wird direkt ins das betroffene Gelenk gespritzt. Dort kann sie die Schmierung im Gelenk und die Nährstoffversorgung des Knorpels verbessern. So können Schmerzen gelindert und der Verlauf der Arthrose gebremst werden. Ein Infopaket (synvisc.de/infopaket) mit weiteren Details zur Behandlung kann kostenlos angefordert werden.

Sanfter Sport

Weiterhin sollte man beim Sport auf Trainingsmethoden achten, die die Gelenke schonen. Optimal sind etwa Radfahren, Schwimmen oder Walking - am besten dreimal die Woche für eine halbe Stunde. Zusätzlich ist es ratsam, täglich spezielle Bewegungsübungen für das betroffene Gelenk zu machen. So werden überflüssige Pfunde abgebaut, die Bänder, Muskeln und Sehnen für die Entlastungsfunktion gestärkt und der Knorpel besser mit Nährstoffen versorgt. Auf diese Weise ergänzen sich gesunde Ernährung, Bewegung und Schmerztherapie.

Autor: djd deutsche journalisten dienste GmbH & Co. KG
Email: n.schneider[at]djd.de





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