Die Plage mit den Pollen
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Bereits im Januar eines Jahres beginnen sie zu fliegen: die Pollen. Erle, Hasel, Weide, Kiefer und Brennnessel blühen jedes Jahr aufs neue und oftmals bis in den späten Oktober. Für viele Menschen ein schönes Schauspiel. Doch 12 Millionen Menschen in Deutschland reagieren empfindlich auf die Ausdünstungen der Pflanzen: Allergiker.

Tränende und brennende Augen, tropfende Nasen sind der ständige Begleiter dieser Menschen. Der Körper dieser Menschen erkennt irrtümlicherweise die umher fliegenden Pollen als Schädlinge. Das Immunsystem entwickelt Antikörper und bringt dadurch mehr durcheinander als es den Körper schützt.

Nur was kann man tun? Nach Möglichkeit natürlich den Auslöser meiden. Wer die Möglichkeit hat, sollte während der Flugphase 'seiner' Pollen in den Urlaub fahren. Am Meer und im Gebirge ist die Pollengefahr deutlich geringer und damit eine Erholung für den Allergiker. Für die ganz Extremen: Die Antarktis soll vollkommen pollenfrei sein…

Für denjenigen, der keine Zeit für Urlaub hat sind Medikamente ein Ausweg. Diese Antihistaminika sind allerdings nur auf Rezept erhältlich und sollten auch nur Aufsicht eines Arztes verwandt werden. Auch Akupunkturen sollen die Beschwerden der Betroffenen lindern.

Bis jetzt haben wir nur über die Linderung der Beschwerden gesprochen, aber gibt es auch eine Chance auf Heilung? Ja, aber es ist ein langer und beschwerlicher Weg: Die Hyposensibilisierung. Über einen Zeitraum von drei Jahren wird dem Patienten regelmäßig eine kleine Dosis des Stoffes zugeführt, auf das er so sensibel reagiert. Dieser Prozeß soll zu einer Gewöhnung führen.
Verabreicht werden die Stoffe wahlweise in Form von Spritzen alle 4-6 Wochen oder als tägliche Tablette. Viele Betroffene sind nach so einer Behandlung dann beschwerdefrei. Es lohnt sich also durchzuhalten.

Kann man dem Allergierisiko auch vorbeugen? Nach einer Studie des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF) haben Kinder die sich regelmäßig bewegen und Sport treiben, ein um die Hälfte verringertes Risiko. Deshalb: Schicken Sie Ihre Kinder an die frische Luft. Sie werden es Ihnen Danken.

Autor: Petra Brerkovic
Email: petra.brerkovic[at]gmx.net





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