Die Arbeit im Wirtschaftssektor - ein Ellenbogenkampf?
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Im Finanzsektor finden sich zahlreiche Jobs, bei denen Angestellte hohe Summen verdienen. Doch einige Interessenten schrecken vor diesem Wirtschaftsbereich zurück, weil sie unangenehme Arbeitsbedingungen befürchten. Tatsächlich herrscht bei mehreren Finanzdienstleister ein starkes Konkurrenzverhalten zwischen den Beratern, die sich alle möglichst hohe Provisionen sichern möchten. Die Betriebskultur zeichnet sich dann durch Neid und Missgunst aus. Unter einer solchen Atmosphäre leidet allerdings der wirtschaftliche Erfolg. Ein gewisses Maß an Wettbewerb zwischen den Mitarbeitern empfehlen Betriebswirtschaftler, zugleich sollte ein Arbeitgeber aber eine kooperative Arbeitsweise fördern. Mit Teamgeist gewinnen alle. Dadurch können sich Beschäftigte stets einbringen und sich gegenseitig austauschen, die Firma profitiert damit umfassend von deren Kenntnissen und Fähigkeiten.

Ein ständiger Ellenbogenkampf hat dagegen Reibungsverluste und viel ungenutztes Potenzial zur Folge. Streitereien behindern die regelmäßige Hinterfragung bisheriger Arbeitsweisen und die Suche nach Verbesserungsvorschlägen. Vor allem bei einem Finanzdienstleister ist es zudem wichtig, dass Kunden gemeinschaftlich beraten werden. Der Finanzmarkt verfügt über viele Facetten, wie zum Beispiel Geldanlage, Altersvorsorge und Versicherungen. Ein Berater kann dies kaum in allen Details überblicken, aus diesem Grund sollten mehrere Angestellte mit verschiedenen Schwerpunkten einbezogen werden. Arbeitgeber wie das Hannoveraner Unternehmen AWD unterstützen eine solch kooperative Arbeitsweise mit diversen Ansätzen. So zeichnen sich innovative Firmen durch flache Hierarchien und eine ausgeprägte Diskussionskultur aus. Mit gemeinsamen Seminaren üben Arbeitnehmer regelmäßig einen entsprechenden Arbeitsstil ein. Die dennoch notwendige Motivation jedes einzelnen Angestellten erreichen erfolgreiche Unternehmen nicht durch einen zu großen Druck, etwa durch erwartete Überstunden und damit verbundener Selbstausbeutung. Eine solche Strategie führt zu Frustration. Stattdessen loben sie Prämien für gute Ideen und überdurchschnittliche Erfolge in einem Team aus. Zudem schaffen solche Betriebe eine angenehme Arbeitsatmosphäre, wozu zum Beispiel Räume für zwischenzeitliche Erholungsphasen gehören. Auch soziale Einrichtungen wie ein Firmenkindergarten sollten nicht vernachlässigt werden. Damit ersparen Unternehmen Eltern die oft langwierige Suche nach einem Kindergartenplatz, zusätzlich erleichtert die räumliche Nähe die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Autor: Andreas Mettler
Email: silverberg[at]mattlix.de





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