Der Tod lauert am Straßenrand
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Wussten Sie eigentlich, dass Sie wahrscheinlich täglich an todbringenden Pflanzen vorbeikommen? Viele der bei uns vorkommenden Pflanzen sind brandgefährlich und tödlich.

Die Eibe
Sie wächst in vielen Gärten, Parks und Anlagen. Ein Milligramm des Eibentoxin ist lebensgefährlich. Ein Herzstillstand kann nach rund 1,5 Stunden eintreten.

Der Oleander
Er blüht so schön und findet sich in vielen Gärten. Jedes Jahr sterben jedoch Menschen, weil sie aus den Ästen Bratspieße zum Grillen machen. Bereits geringe Mengen führen zu Herz- und Atemlähmung.

Die Tollkirsche
Von der haben wahrscheinlich schon viele gehört. Und das sie nicht ganz so harmlos ist. Wirkstoff der Tollkirsche is5t das Atropin. Wird es als Gegengift zu Nervengasangriffen verwendet, kann es Wunder wirken. Isoliert verwandt führt es zu Bewusstlosigkeit und Tod.

Der Gefleckte Schierling
Man findet ihn am Straßenrand und bereits im Jahre 399 wurde der Philosoph Sokrates mit dem Schierlingssaft hingerichtet. Körper- und Atemlähmung machen dem Leben in 30 Minuten ein Ende.

Die Herbstzeitlose
Sie wächst auf feuchten Wiesen und sieht - fatalerweise - dem Bärlauch sehr ähnlich. Ihr Gift, das Colchicin, führt zu Multiorganversagen.

Die Safranrebendolde
Schon einmal etwas vom ‚Sardonischen Lachen' gehört? Ein Trank aus dieser Pflanze zubereitet führt dazu, das die Gesichtsmuskeln einfrieren und ein solches ‚Lachen' verursachen. Früher wurde den alten und schwachen Menschen in Sardinien dieser Trank eingeflösst, bevor man sie von den Klippen ins Meer stieß.

Die Alraune
Diese Pflanze enthält einen Mix aus gleich drei Substanzen. Die ersten beiden machen munter und senken die Hemmschwelle. Die dritte führt dann später zu einer Lähmung des Atemsystems. Früher wurden mit einem Drink aus dieser Pflanze Krieger für Feldzüge rekrutiert: Erst willenlos und gefügig, dann mit niederer Hemmschwelle ausgestattet und später tot…

Wer wissen möchte, worin noch mehr Gefahren für Leib und Leben stecken, sollte sich mit folgenden Pflanzen mal ein wenig näher befassen: Jakobskreuzkraut, Riesenbärenklau, Rizinus, Rote Heckenkirsche, Adlerfarn, Weisser Germer, Roter Fingerhut, Goldregen, Ginster, Blauer Eisenhut und Seidelbast.

Und falls jemand meint, dass wäre alles nur Angstmache: Jedes Jahr vergiften sich rund 10.000 Kinder in Deutschland durch Pflanzen. Mehr als 1000 Menschen sterben sogar daran.

Autor: Petra Brerkovic
Email: petra.brerkovic[at]gmx.de





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