Futtern wie bei Muttern…
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…war früher ein geflügeltes Wort. Gemeint waren solche schönen Dinge wie Schweinebraten mit Klößen und Rotkohl oder deftige Eintöpfe, wie sie eben nur die eigene Mutter zubereiten konnte.
Damals hat sich auch keiner über Kalorien, Ballaststoffe oder Kohlehydrate Gedanken gemacht. Doch heute: Deutschland wird immer dicker…

Zwei Drittel der Männer und gut die Hälfte aller Frauen in Deutschland leiden unter Übergewicht. Folge ist eine Zunahme der Erkrankungen wie Diabetes Typ II oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Schuld daran sind wohl zwei Dinge: die Ernährung und die Bewegungsarmut.

Um zu ermitteln, ob Sie vielleicht ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften haben, bedient man sich seit einiger Zeit des so genannten Body-Mass-Index (BMI). Nach der Formel: BMI = Körpergewicht : (Körpergröße in m)2 ermittelt man einen Wert, der entsprechend des Alters Auskunft über eine mögliche Übergewichtigkeit gibt.

In neueren Studien hat man festgestellt, dass der BMI nur bedingt Auskunft über eine Übergewichtigkeit geben kann. Insbesondere eine Stoffwechselerkrankung, die durch Fehlernährung und Bewegungsarmut gekennzeichnet ist, man nennt sie das "metabolische Syndrom", hat dazu geführt, eine Berechnung aus Taillen- und Hüftumfang für werthaltiger zu erklären. Das metabolische Syndrom führt zu einem verstärkten Fettansatz im Bauchbereich (auch Fettschürze genannt). Diese neue Berechnungsmethode nennt sich Waist-Hip-Ratio (WHR). Der Waist-Hip-Ratio ermittelt sich nach der Formel: WHR = Taillenumfang : Hüftumfang.
Lautet das Ergebnis dieser Berechnung bei Frauen unter 0,85 und bei Männern unter 1,00 gehört man zum risikoärmeren ‚Birnentyp'. Werte darüber sind Zeichen einer abdominalen Adipositas. Dies wäre mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko, einem erhöhten Cholesterinspiegel, einem höheren Blutdruck und in vielen Fällen auch mit Diabetes Mellitus verbunden.

Sollte Ihr persönliches Ergebnis aus den Berechnungen nicht so gut sein, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. In vielen Fällen brauchen Sie keinen speziellen Diätprogrammen folgen und auch eine Anmeldung im Fitnessstudio kann entfallen. Achten Sie darauf, dass Ihre Ernährung fettarm, ballaststoffreich und kalorienangepasst ist. Körperliche Aktivitäten können Sie auch bei der Haus- und Gartenarbeit entwickeln.

Autor: Petra Brerkovic
Email: petra.brerkovic[at]gmx.de





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